Die Auswirkungen des Luftdichten Bauens (der neuen EneV / DIN 1946-6) sowie die Folgen der steigenden Energiekosten

2013-11-19
Tuesday

Die Auswirkungen des Luftdichten Bauens (der neuen EneV / DIN 1946-6) sowie die Folgen der steigenden Energiekosten

Die explodierenden Energiekosten bringen so manchen Haushalt an den Rand der finanziellen Belastung.

Daraus resultiert ein Bauboom im Bereich Gebäudesanierung und den sogenannten Energiesparhäuser mit unzähligen Feuchtigkeits- und Schimmelschäden da meist noch das Lüftungskonzept (der Nutzer) vergessen wird.

In den vergangenen Jahren wurde aufgrund der Verschärfungen der EneV, sowie die Neufassung der DIN 1946-6 (Teil 1) eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen durchgeführt zum Schadensrisiko für Feuchte- und Schimmelpilz (auch) infolge unzureichend Lüftung.
Dabei stellte sich heraus das teilsanierte und sanierte Altbauwohnungen sowie Neubauten ohne mechanische Belüftung den normalen Nutzer meistens überfordern. Trotz einer Appelle und einer Vielzahl von Publikationen zum “richtigen Lüften und Heizen” zeigt sich an Stelle einer Entspannung der Situation ehr eine Verschärfung.
Die Zahl der Wohnungen (Schulen, Kindergärten etc.) mit Feuchte-, Schimmel- und Schadstoffbelastung nimmt erschreckende Ausmaße an.

Die Aufgabe des Nutzers in modernen luftdichten Bauten besteht einerseits ausreichend (d.h. Entsprechend dem Bautenschutz und der hygienischen Anforderungen) zu lüften und andererseits nur ein Minimum an Heizwärme aufzuwenden was auch gemäß der EnEV auch gefordert ist. Lüften steht jedoch hierbei im krassen Gegensatz zum Energie sparen.

Besondere Beachtung verdient dabei der Umstand, dass mit steigenden Energiepreisen das Energiesparen immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Die dadurch zu erwartende bzw. schon eingetretene Verringerung der Heizwärmezufuhr in das Gebäude hat die folge der sinkenden Durchschnittstemperatur von Raumluft und Raumumschliesungsflächen was wiederum das Risiko erhöht für das auftreten von Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilzschäden.

Die Untersuchungen zeigen weiter, dass der normale Nutzer heutzutage eigentlich eine moderne luftdichte Wohnung ohne geeignetes Lüftungskonzept kaum Langfristig ohne Schäden nutzen kann. Wer hat heute schon Zeit 5 bis 8 mal Täglich zwischen 2 und 10 Minuten je nach Wetterlage und Luftfeuchtigkeit im Wohnraum komplett Querzulüften. Aufgrund der Tatsache, dass jeder Nutzer individuell ist muss die Frischluftzufuhr (Lüftungskonzept) eines Wohnraums vom Nutzer unabhängig sein. Dabei haben sich in den letzen 20 Jahren zwei Systeme besonders bewährt einmal das dezentrale Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung (besonders für Altbauten) aufgrund der einfachen und Kostengünstigen Installation und das zentrale Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung. Bei beiden Systeme gewinnt man bis zu 90% (je nach Hersteller) an Wärme zurückgewinnt. Dies schont den Geldbeutel, den Energieverbrauch, die Umwelt und erhöht nachhaltig die Wohnqualität denn Wärme die nicht erzeug werden muss kostet auch nichts.

www.lt-baden.de

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